Die Fortuna Düsseldorf hat das letzte Spiel im Chaos beendet

Gestern trafen sich die Fortuna Düsseldorf und der 1. FC Heidenheim. 24.000 Zuschauer verfolgten in der Esprit-Arena ein action gepacktes Spiel auch das Zodiac Casino war vertreten. Während dem Unentschieden zwischen dem Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Heidenheim haben sich Minuten des Chaos abgespielt. Fast die ganzen 90 Minuten lief das Spiel reibungslos ab, aber in der Nachspielzeit aufgrund des 2:2 Unentschieden war der Schiedsrichter Lasse Koslowski in ein Chaos Spiel entwickelt und verlor komplett den Überblick.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden von Fortuna Robert Schäfer, war der Schiedsrichter total überfordert und hat in seinen Augen nichts in der 2. Liga zu suchen. Diese Aussage liegt unter anderem daran, dass Lasse Koslowski einen Elfmeter pfiff. Dieser Elfmeter war in der Tat sehr fragwürdig. Aber fünf Minuten zuvor passierte auch noch etwas anderes: Havard Nielsen rutschte im eigenen Strafraum aus und riss dabei Arne Feick um. Leider vergab der Schiedsrichter aber keinen Strafstoß.

Nach der 78. Minute und dem 1:0 für Fortuna Düsseldorf fing der Schiedsrichter Koslowski plötzlich an, für jedes Fehlverhalten die gelbe Kart zu zeigen. So steht es nun zur Debatte, dass auch Schiedsrichter für ein schlecht gepfiffenes Spiel aussetzen sollten. Laut dem Torwart von Fortuna Düsseldorf gab Koslowski vier mal eine andere Antwort auf die Frage, warum er diesen Elfmeter pfiff. Zudem kommt aber auch noch, dass der Schiedsrichter fünf Minuten Nachspielzeit einläutete, dann aber nach der 1. Minute schon das Spiel abpfiff.

Es kommt fast so rüber, als wäre der 30 Jährige Schiedsrichter total mit der Situation überfordert. Er verschwand nämlich umgehend nach dem Spiel in der Kabine und wirkte während des gesamten Spiels total verunsichert. Zusätzlich kommt es so rüber, als wollte der Schiedsrichter die Fortuna absichtlich benachteiligen.

Laut Funkel übersah er auch einen Kopfstoß von dem Spieler von Heidenheim namens Matthias Wittek sowie ein Nachtreten des Spielers. Die Trainer beider Mannschaften haben sich aber sehr vorbildlich verhalten und nach dem Spiel sich die Hände geschüttelt und umarmt. Auch um ein Zeichen zu setzen, dass nach dem Spiel vor dem Spiel ist.

Es bleibt also fraglich, was mit dem Schiedsrichter passiert und ob es irgendwelche Konsequenzen mit sich zieht. Hier gehen die Meinungen noch sehr weit auseinander und bis man eine Einigung gefunden hat, ob der Schiedsrichter für schlechtes oder falsches Pfeifen bestraft wird, wird es wohl vorerst so weiterlaufen, dass man keinen direkten Einfluss nehmen kann.
Heidenheim war von anfang bis ende die stärkere Mannschaft und war fast ausschließlich im Ballbesitz. Fortuna schaffte es kaum in den gegnerischen Raum.